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Aktueller Stand
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Die da, hat auch ein fast so schönes Foto vom Weltuntergang gemacht wie meiner einer.
Es brummt und quitscht und qualmt, aber es fährt auch wieder!
Was eine neue Batterie doch für Wunder bewirken kann.
Aber erstmal eine bekommen! Ich habs zwar früher nie gebraucht, hattes es aber irgendwie so in Erinnerung, das man an Tankstellen Autobatterien bekommt. Aber Pustekuchen. Weder ARAL noch AGIP, die beiden local Heros der Pertochemie, konnten/wollten mir eine Batterie verkaufen. Und die einzige Werkstatt hier in der Nähe, die ich kannte, hatte GRADE keine mehr da. Hmm, vor 5 Minuten, die Oma, die hat die letzten 100 Gramm gekauft. So'n scheiss.
Mittlerweile gehts konditionsmässig wieder, so daß ich ohne weiteres noch ein paar Tage/Wochen (ohne Schnee) mitm Bike zum Büro fahren könnte. Allerdings ist das mit der Dunkelheit und der Straßentauglichkeit meines Bikes ein Problemchen. Und die Arbeitszeiten so zu legen das ich ohne Licht kommen kann, bekomme ich irgendwie nicht durch beim Chef ![]()
Also Audi vom Chef geliehen und zum ATU gedüst. 75 Reichsmark für die kleinste Batterie die erhältlich war geblecht und nach hause gebracht. Nach 15 Minuten und 6 x drücken der Tiefgaragenbeleuchtung, war sie drin. Jetzt habe ich erstmal wieder Strom in der Karre, aber rund läuft der Motor auch nicht sonderlich. Mal sehen was als nächstes Aus-/Abfällt.
Aufgrund von technischen Problemen beim Hoster schokokeks.org kommt mein Beitrag über meine erste Bergwanderung erst heute.
Für den vergangenen Samstag hatte der Peter, ein Arbeitskollege, eine Einladung zum Kesselfleischessen ausgesprochen. Neben Börni und mir, wollten auch Sven und Manfred kommen. Recht schnell kam uns die Idee vorher eine kleine Bergtour zu machen, da ich noch nie auf einem richtigen Berg war und das Wetter versprach noch mal gut zu werden. Es sollte auf den Jochberg gehen, da dieser in unmittelbarer Nähe von Peters Heim liegt und nicht allzu anspruchsvoll ist.
Zur Bergwanderung ist dann aber keiner erschienen und so mussten Manfred und ich alleine auf den Berg. Das Wetter war in der Frühe doch nicht so toll, aber es war trotz Nebel trocken und nicht zu kalt. Wir hatten uns relativ viel Zeit einkalkuliert und waren gegen 8.20 Uhr vom Parkplatz am Kesselberg (850m) gestartet. Mit uns ist noch ein junges Pärchen gestartet, das aber bereits wenige Höhemeter später hinter uns verschwand. Nach einer guten halben Stunde, als ich richtig warm war und das Rauschen in meinen Ohren aufhörte, lief mir der Schweiß bereits in Strömen. Manfred schien weniger beeindruckt, schließlich ist er beim Bergsteigen in seinem Element. Zwischendurch gabs ein kleines Rudel wilder Gämsen zu sehen, die sich aber schnell aus dem Staub machten. Bereits auf halber Strecke ließ sich die schöne Aussicht trotz Waldes genießen.
Als wir gegen halb 10 am windigen Gipfel (1565m) ankamen, bot sich trotz des Wetters ein nette Aussicht.
Und natürlich gibts auch das obligatorische Gipfelkreuzbild.
Nach einer kurzen Rast klarte nicht nur das Wetter auf, sondern kamen auch die anderen Wandergruppen. Zuerst kam das Pärchen vom Parkplatz und dann hörten wir schon eine Frauengruppe, die 5 Minuten später auch tatsächlich in Sicht kam. Zwar hatte die Almhütte Jocher Alm offensichtlich geschlossen, aber stiegen trotzdem ab und konnten kurz darauf die hoffnung auf eine Erfrischung begraben.
Der Abstieg ist dann schnellstens abgelaufen, wobei wir richtig viel Gegenverkehr hatten. Hauptsächlich kleine Gruppen von Frauen und Famielen kamen uns in Strömen entgegen. Bis zur Ankunft am Parkplatz nach etwa 30 Minuten hatte wir mindestens ebensoviele Leute begrüßt.
Nachdem mich der Abstieg mehr angestrengt hatte als der Aufstieg, machten wir uns auf den Weg zum Kesselfleischessen. Unterwegs holten wir den Peter ab und fuhren zur Glentleiten. Grade ausgestiegen kamen auch schon Sven und Börni an. Peter führte uns alsdann in die Lokalität und stellte und der Familie des Hauses vor. Nach einer ersten Runde Schnaps für die Anderen, gabs dann für jeden eine große Portion Kesselfleisch. Zur Info: Kesselfleisch ist nichts anderes als gekochtes Schwein.
Nach dem Schmaus, der von diversen extra Portionen und Zugaben geprägt war, hörte Peter noch immer nicht auf uns zu bewirten. Nach weiteren Runden Schnaps, gabs noch Kaffee für alle (außer mir natürlich). Dann gabs noch hausgemachte Blut- und Leberwurst zum Probieren und als wir alles nicht mehr konnten, tischte Peter noch eine Ausgezogene (Im Prinzip nix anderes als ein Berliner ohne Marmelade, aber größer) auf.
Alles in allem ein sehr gelungener Tag. So langsam lässt auch mein Muskelkater nach und ich kann wieder normal Treppen steigen. Wie ich jetzt erfahren habe, ist die Tour zum Jochberg mit 2 Std. angegeben und nicht wie von uns in knapp 90 Minuten zu bestreiten.