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Aktueller Stand
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Sehe ich das richtig, daß das MacBook das letzte Produkt von Apple ist, welches nicht aus Alu besteht?
Dann besteht ja doch noch Hoffnung, das die MacBooks dieses Jahr noch renoviert werden und endlich mit LED-Backlight kommen.
Am Montag und Dienstag fand die Abnahme der MSR-Technik bei meinem "kleinen" DLR-Projekt statt. Alles in allem verlief die Abnahme sehr positiv, da es keine gravierenden Mängel gab und ich während der Bauphase eigentlich alles rechtzeitig angekreidet hatte. Bis auf ein paar kleinere Mängel und die leider obligatorischen Schnittstellenprobleme mit anderen Gewerken sind die Arbeiten trotz des immensen Zeitdruck rechtzeitig abgeschlossen worden. Jetzt steht nur noch die Nachbegehung und Schlußrechnungsprüfung an, dann ist mein erstes eigenes großes Projekt erfolgreich abgewickelt. Und Kosten mäßig passt es auch.
Am Dienstag Abend stand dann noch der Besuch auf dem Erdinger Herbstfest an zu dem eine nicht näher genannt Erdinger Brauerei eingeladen hatte. Nach zähen Verhandlungen konnte ich meine Kollegen davon überzeugen, endlich die Arbeit einzustellen und zu diesem Pflichttermin auszubrechen. Da sich alle mehr oder weniger fest vorgenommen hatten mehr oder weniger zu trinken, haben sich alle in meinem Schwedenbomber versammelt und wurden von mir wie auf Engelsschwingen gen Erding getragen. Dank der brutalen Ortskenntnis einiger Mitgereister sind wir auch zügig am Festplatz angekommen und durften nach ewig langen Minuten endlich auf der Wiese parken.
Mich zog es zunächst mal höchst dringend zu den sanitären Anlagen, während der Rest schon mal das Bierzelt auf der Suche nach unserer Vorhut, dem einzig waren RS-Reiseleiter, unsicher machte.
Da wir selbst gemeinsam weder ihn noch eine vermeidliche weibliche Begleitung angetroffen haben, sind wir dann doch ins richtige Festzelt gegangen und haben ihn bei Ochsenbraten und Weißbier angetroffen.
Wir ließen uns natürlich nicht lange bitten und haben direkt mal ordentlich zugelangt. Über Ochsenbraten, Ente bis hin zu kalter Platte war denn auch alles dabei.
El Hombre und meiner einer saßen, wie wir zunächst dachten, leider ungünstig, mit dem Rücken zum Festzelt. Außer einem sehr zweifelhaften Pärchen (Sie Mitte 20, Er Mitte 50), ein paar Teens und dem Ausblick auf den Ausgang zu den Toiletten gab es bei uns nämlich nix zu sehen. Während also unsere Kollegen fleißig die Hälse reckten auf der Suche nach weiblicher Gesellschaft, klönten wir ein bißchen über das Studententum. Irgendwann entfleuchte einem Kollegen nach ausgiebiger Beurteilung der Lage mit einem ziemlich resignierten Gesichtsausdruck folgender Kommentar: "Sind ja nur 2 Kracher hier."
Ich musste die Gelegenheit nutzen und diese Steilvorlage trocken kontern: "Ja, wir beide."
Lachend haben wir uns dann auch einmal umgeschaut, die aussichtslose Lagen begutachtet und amtlich festgehalten, daß es nichts an unserer Sicht- und Sitzposition zu verbessern gab.
Die Musik und das damit verbundene Aufkeimen von Tanzeslust sorgte dann bei mir für die obligatorische Portion fremdschämen und dem Wunsch nach Frischluft. So habe ich mich dann recht früh verabschiedet, aber insgesamt auch nichts mehr verpasst.
Seit einiger Zeit frickel ich an meinem nächstens großen Projekt rum und bastel das LV. Leider komm ich immer nur stückweise dazu, weil immer irgendwer irgendwas will. So habe ich dann auch den Mittwoch und Donnerstag hauptsächlich mit Telefonieren, Mängelliste und Abnahmeprotokoll schreiben verbracht.
Das Highlight am Mittwoch war jedoch die vermeidliche Beschaffung von Bierzeltmarken für die Wiesn'07. Wir hatten von einem Planerkollegen einen 20 Personentisch vom Paulaner Festzelt "Winzerer Fähndl" geerbt und mir wurde die rühmliche Mission zu teil, die reservierten Tische zu bezahlen. El Hombre und ich machten uns dann frohen Mutes auf zum Nockerberg, um in den heilligen Hallen der Paulaner Brauerei die Weihe zu empfangen.
Leider hatten wir die Rechnung ohne EVA die Bierzelt-Tisch-Vergabe-Fachfrau gemacht. Beim Betreten ihres Besenkammersbüros blickten sie und ihr Kollege schon sehr mißmutig zu uns herüber. Scheinbar genügten wir den optischen Anforderungen nicht und dabei war hinter dem Tresen sowieso nur die obere Hälfte von uns zu sehen.
Richtig begeistert war EVA, als ich lediglich einen handgeschriebenen Zettel mit der Reservierungsnummer und dem Namen unseres Planerkollegen vorweisen konnte. Da schob sie schon ihr Kinn vor, legte die Ohren an und streckte die Haltung. Ohne ordentliche Anmeldebestätigung geht nämlich gar nichts beim Paulaner!
Nachdem ich mich durch meine Dialektfreiheit auch noch als Nicht-Münchner geoutet hatte, stiegen wir in ihrer Mißgunst noch weiter an. Mann konnte schon beinahe ihre Bombast-Power-Locken-Frisur vibrieren spüren. Sogar ihr Lakai Hansi durfte mittlerweile von der Ablage aufschauen und die Fremden, uns, inspizieren.
Auf meine Frage ob man die Rechnung auch gleich noch auf unsere Firma umschreiben kann, reagiert sie zunächst nur mit einem Schnauben und dem festen Wunsch sich verhört zu haben. Nachdem ich ihr dann erklärt hatte, das wir garnicht zu unserem Planerkollegen gehören und den Tisch von ihm übernehmen wollten, presste sie nur noch mühsam ein entschlossenes Nein heraus. Scheinbar war sie kurz vorm Platzen. Etliche geplatzte Äderchen färbten ihre Augen rot und ich könnte schwören das sie einen Schwall Rauch aus ihren Nüstern ausgestoßen hat.
Wie wir uns das nur raus nehmen könnten! Schließlich waren wir ja nicht mal im Lions Club! Da konnte ja jeder kommen! Beim Paulaner kommt schließlich nicht jeder rein! Nicht mal die Tochter vom Pongratz bekommt dieses Jahr einen Tisch! Und überhaupt und sowieso!
Bevor EVA und Waldi über die Theke springen konnten, haben wir dann ganz diplomatisch das Feld geräumt und uns mit einem Festmal in der örtlichen BurgerKing Filiale von dem Schrecken erholt. Beim BurgerKing kommen nämlich jeder rein!
Blöd war nur das wir schon ein paar Leute eingeladen hatten. Leider konnte ich meinem Erlebnisbericht nicht persönlich an meinen Chef überbringen und so entging mir sein Gesichtsausdruck. Mit ihm wäre der Besuch bei EVA sicher ein sehenswertes Aufeinandertreffen geworden. Zwischen Titanen. Einen Krankenwagen hätte ich auf jeden Fall sicherheitshalber hin geschickt. EVA und Hansi hätten das nicht gewinnen können.
Am Freitag machte ich mich mit El Hombre nochmals auf den Weg zu EVA, der Bierzelt-Tisch-Vergabe-Fachfrau. Diesmal waren wir recht zuversichtlich, schließlich hatten wir eine Trumpfkarte dabei. Zwar kein Royal Flash aber schon mal ein paar Buben.
Als wir um 12.05 Uhr ankamen, gingen wir schnurgerade durch die Tür mit der Aufschrift "Geöffnet 9.00 bis 12.00 Uhr" und stellten uns voller Zuversicht und der Lässigkeit alter Hasen hinten in der Schlange an.
Vorneweg wurde gerade der aktuelle Kunde verabschiedet als mit viel "Hallo" und "Grias di" ein wohl sehr bekannter (?) cabriofahrender Sonnenbankcowboy, vom Hauptberuf wohl Sohn, an die Reihe kam. Nachdem er EVA versichert hatte, das er, der Sohn vom Vater, den sie von früher mal kannte, dem Vater schöne Grüße bestellen würde, verschwandt er mit einem freundlich geflöteten "Wir sehen uns dann auf der Wiesn!".
Hansi hatte wohl mittlerweile einen Blick auf die Uhr geworfen und wähnte seinen Feierabend in Sichtweite, als der die letzten in der Reihe aufforderte die Tür zu schließen. Und da huschte ein Schauer der Erkenntnis über sein Gesicht. Was sich danach auf seinem Gesicht zeigte konnte ich leider nicht ganz entziffern, entzückte Freude war es jedenfalls nicht.
Dann war auch schon Ede, Polier der Maurer-Truppe, an der Reihe und grunzte sein Begehren heraus. Für den festlichen Anlaß hatte er sich sogar richtig in Schale geschmissen. Die alte braune Cordhose hatte er ausgeklopft, die Schuhe am Hosenbein abgewischt und ein frisches Hemd angezogen. Leider kämpfte dieses den aussichtslosen Kampf mit seinem Maurerdekoltee und ein ums andere Mal befürchtete ich sein Arschgeweih wurde uns entgegen springen. Aber beim Paulaner kommt ja nicht jeder rein!
Vor uns war schließlich nur noch ein BWL-studierender Zappelphillip mit metrosexueller Umhängetasche und iPod-Imitat in den Ohren. Als er seine Bestellung für den Hintertuxer BMW-Fanclub vor sich hinnuschelte, war auch Hansi klar, das heute wohl jeder seine Marken bekommen würde. Seine Ohren fingen richtig an zu glühen, als er auch noch eingestehen musste, das er von den 30 reservierten Sitzplätzen nur 22 buchen wollte. Und 2 waren noch im Urlaub. Aber er nimmt dann doch 24. Schlußendlich brachte er als ordentlicher BWL-Student nicht mal genug Geld für die reduzierte Anzahl mit.
Mit einem mittlerweile breiten, von Zuversicht geschwängerten Grinsen im Gesicht betraten wir auf ein Neues die heiligen Hallen der Paulaner Bierzelt-Tisch-Vergabe-Fachfrau EVA und ihres Auszubildenden-auf-Lebenszeit Hansi. EVA brachte mich dann etwas aus dem Konzept das ich mir zurechtgelegt hatte, da Sie uns als die Herren vom Lions-Club begrüßte. Ich hab das dann lieber nicht abgestritten, sondern direkt den Joker auf den Tisch geknallt, eine unterschriebene Vollmacht. EVA las zweimal über das FAX aus dem Hotel 'Orizonte und kam dann zum richtigen Schluß. Ja, wir wollten alle 20 reservierten Plätze buchen. Bar oder Karte. Bar, man ist ja schließlich nicht irgend wer. Hansi drückte mir dann 20 Essensmarken, 40 rosa (!) Biermarken und die Bestätigung in die Hand. Ob der Verarbeitungsgeschwindigkeit und des fehlenden Widerstands der Beiden etwas verwirrt, schob ich dann mit meinem Bodygard El Hombre zum Feiern bei BurgerKing ab.
Mit dem erfolgreichen Abschluß der Bierzelt-Tisch-Vergabe-Prozedur hatten wir sogar dreifach abgeräumt, hatte ich doch das Parkticket vom Mittwoch recycelt und anschließend beim BurgerKing bei Coke vom Tablett gefegt.
Wer schon immer mal wissen wollte, was den da so rödelt wen er am PC arbeitet und/oder wer einfach mal eine Festplatte in Aktion sehen will, kann das hier tun:
technorati tags: Festplatte, hdd, youtube
Highlight der Woche:
Am Dienstag waren alle Handwerker, Planer und sonstige Projektbeteiligte zur Hebweih der Gaststätte vom Erdinger Weißbräu in der Erdinger Innenstadt eingeladen.
Nach einer tollen Ansprache gabs im frisch renovierten Innenbereich einen leckeren Schweinsbraten mit Knödeln samt vorhergehender kalter Platte.
Nach dem Festessen und einer "Begehung" der ehemaligen Baustelle mit meinen Kollegen ließen wir den Abend bei Weißbier und Cola gemütlich ausklingen.
P.S.: Bis auf ein paar stinkende Gullis
auf der Herren-Toilette und ein paar falsch montierten Wandleuchten
im Kellergang, gabs auch keine Mängel festzustellen.
P.P.S.: Ein paar Bilder sind jetzt in der Medienbibliothek zu bewundern.
Seit Freitag bin ich endlich stolzer Besitzer eine Schlafcouch. In weiß. Von Tchibo.
Jetzt fehlen nur noch Lampen und ein Couchtisch und dann ist die Wohnung nahezu fertig eingerichtet. Dekorieren kann ich eh nicht und da alle Möbel weiß sind, werden ein paar farbige Accessoires reichen müssen. Vieleicht lass ich mich ja noch zu ein paar Wandregalen hinreissen, dann hätte ich endlich mal einen Stellplatz für meine ganzen Kerzen und den sonstigen Nippes.
Heute hab ich mich mit ein paar Kollegen am Büro getroffen und wir sind gemeinsam zum Freilichtmuseum "Glentleiten" gefahren, wo einer unsere Kollegen in seiner Freizeit in der Gastronomie aushilft. Da besagter Kollege aber wegen überlaufener Gaststätte unsere flehentlichen Anrufe nicht wahrgenommen hat, mussten wir tatsächlich Eintritt zahlen. Nach Entrichtung von 5 schwerverdienten Euros schlenderten wir schnurstracks zur Gaststätte und pöbelten erstmal unseren Kollegen an. Da wir uns dafür aber in einer Schlange vor der Essensausgabe anstellen mussten, war die Überraschung und das Anpöbeln nicht ganz so effektvoll. Da ich aus Erfahrung wusste wie lecker das Essen dort ist, habe ich mich gleich zu meinem zweiten Schweinsbraten in dieser Woche hinreissen lassen. Nachdem ich 2 Scheiben Schweinsbraten und einen Knödel verdrückt hatte, verspürte ich noch etwas Platz, von dem ich schon gewisse Vorstellungen hatte wie ich ihn nutzen wollte, hatte mich doch an der Essensausgabe ein Apfelstrudel um etwas Aufmerksamkeit angefleht.
Die beiden Anderen haben sich übrigens ausgiebig mit einer Portion Kesselfleisch beschäftigt. Nach der opulenten Mahlzeit gesellte sich auch kurz unsere Kollege zu uns und beglückt uns mit frischen Getränken und einem Schnaps.
Allerdings ließ ich mich dann doch kurzerhand vom Apfelstrudel abbringen, da frischgemachte Ausgezogene empfohlen wurden. Dampfnudeln war die Wahl bei den Anderen.
Nach dem langsam ausgeklungenem Essen gings dann wieder zurück und wir waren alle satt und zufrieden.