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Aktueller Stand
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Heute kann es einem schon so vorkommen als wäre Weihnachten, wenn man bei uns durch die Büros streift. Überall liegen hektisch aufgerissene Pappkartons und alle rennen wie kleine Kinder wild durcheinander. Die einen haben Akkuschrauber in der Hand, andere Schraubenzieher und wieder andere laufen mit Staubsauger und Putzlappen hinterher. Allen gemein ist dieser selige Ausdruck im Gesicht, der einen damals beschlichen hat, als man noch Kind war und vor den Geschenken gesessen hat.
Wie man sich doch über neue Schreibtische freuen kann. Anlass ist natürlich einzig die personelle Erweiterung des Nachbarbüros, was auf lange Sicht auch noch einen Umzug erforderlich machen wird. Spätestens wenn bei uns auch noch neues Personal dazu kommt, platzt es hier aus allen Nähten.
Aber wir haben uns heute auch nicht lumpen lassen und richtig reingehauen. Der Chef hat nämlich einen 22"-Widescreen-TFT für meinen Arbeitsplatz spendiert. Beim Auspacken leisteten mir nach und nach immer mehr Kollegen Gesellschaft und so war ich bald von einer regelrechten Menschentraube umgeben. Ich konnte mir beim Aufbauen und Einrichten ein Grinsen dann doch nicht mehr verkneifen. Den alten 19"-TFT betreibe ich jetzt übrigens an der Docking-Station des Firmennotebooks, so daß jetzt hier auch ein vollwertiger Arbeitsplatz vorhanden ist.
Und ich muss sagen, so lebt es sich nett. Kann schon was, so eine Widescreen....
Dieser Tage geht der Trend ja eindeutig zu 2. Fremdsprache. Leider ist für viele Mitmenschen bereits die Muttersprache als Fremdsprache anzusehen, was ja bewiesener maßen nicht auf mich zutrifft. So habe ich mir dann überlegt, daß auch ich nicht länger dem Trend ausweichen kann und mich entschlossen eine neue Sprache für mich zu erschließen. Da mein Englisch mehr als brauchbar ist und die Verbreitung von Deutsch und Englisch in den vom mir bereisten Gebieten ausreichend hoch ist, werde ich nun Ruby lernen.
Ich habe mich nach langem hin und her für Ruby entschieden, da meine Kenntnisse in Delphi (Pascal) und Visual Basic (VBA) zwar bescheiden aber ausreichend sind und Ruby mir vom Ansatz her am besten gefallen hat. Neben Ruby standen auch noch PHP und C++ sowie einige Andere zur Auswahl. Da aber alle diese Sprachen ihre eigenen Schwerpunkte und Schwächen haben und Ruby im Vergleich am besten abgeschnitten hatte, habe ich am Freitag Ruby für Windows runtergeladen und gleich mal das 20-Minuten-Quickstart-Tutorial durchgearbeitet.
Ich bin vor allem von der Leichtigkeit Rubys beeindruckt und habe heute meine Recherche der vorhandenen Bibliotheken abgeschlossen. Somit steht dem Werkeln im dunklen Kämmerchen nichts mehr im Wege. Was es werden soll? Kann ich leider noch nicht verraten, aber es hat (mal wieder) was mit BACnet zu tun.
Da unser Möchtegern-Studenten-Aushilfs-Praktikant aufgrund eines akuten Masterstudiengangs nur noch Montags und Donnerstag im Büro erscheint, war diese Woche zwischendurch recht trocken, obwohl es viel Arbeit gab. Da außerhalb der Arbeit aber nichts wirklich spannendes passiert ist, verkneife ich mir dazu dann auch jeden Kommentar.
Am Mittwoch ist mein Bruder zu Besuch gekommen. Zumindest hat er es versucht. Gegen 12 Uhr habe ich Ihn mal angerufen, weil ich wissen wollte ob er schon im Stau steckt, aber da habe ich Ihn erstmal geweckt. Nachdem Kaffeetrinken bei Oma ist er dann auch losgefahren und war in rekordverdächtigen 5 Stunden und 20 Minuten da. Keine Staus, kein Verkehr, nur ein Tankstop und den Tempomat auf 200 eingestellt. Naja, immerhin war er so noch rechtzeitig zum Abendessen da und nachdem wir uns geeinigt hatten, was es geben sollte, ist er dann noch losgezogen die Pizza abholen. Mit das wichtigste Mitbringsel war jedoch die XBox 360, welche er mir freundlicherweise zur weiteren Verfügung überlassen hat.
Nach der Shoppingtour am Donnerstag hatte er dann auch Unterwäsche zum Wechseln und wir hatten uns gemeinsam 2 Spiele gegönnt. Need for Speed Carbon und Ghost Recon Advanced Warfighter. Beide runter gesetzt für zusammen 60€. Musste am abend natürlich erstmal ausprobiert werden.
Die restliche Woche verging dann mit Zocken, Wiesen gehen, Schlafen und Essen wie im Flug. Am Montag war dann in aller früh Abreise angesagt und für mich Arbeiten.
Normalerweise mache ich mir ja nichts aus diesen Tests, aber dieses Mal habe ich mich von Jens überreden lassen, das Zwiebelfisch Quiz von Spiegel Online zu machen. Er wollte mir natürlich vorher nicht verraten wie hoch die Messlatte liegt.
Bei den Redewendungen und Sprichwörtern gab es überhaupt keine Probleme, die Fremdwörter (griechisch und lateinisch) waren auch kein echtes Problem, Kommata machten erstaunlicherweise auch keinen Stress, aber bei so manchen grammatikalischen Spezialitäten bin ich dann doch aufgelaufen. So gab es dann für mich auch nur 53 von 60 Punkten.
Mit Jens 53 Punkten konnte ich also gleichziehen. Ich sag es immer wieder gerne, wenn ich will kann ich richtig sprechen (und schreiben) ![]()