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Aktueller Stand
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...fängt den Wurm.
Heute morgen 6.00 Uhr. Der Wecker klingelt. Ich schrecke total irritiert hoch, wo ich doch heute ausschlafen wollte und denke nur: "Welcher Vollidiot hat den Wecker gestellt?"
Im Halbschlaf ist mir dann nur noch aufgefallen, daß ich hier ja alleine bin.
Heute Morgen 11.00 Uhr. Fliegeralarm. Ein Schiffshorn. Oder wenigstens ein Weltuntergangssignal. Wieder frage ich mich, welcher Affe an meinem freien Tag so ein Radau macht. Da es nicht mein Wecker ist, den ich im Halbschlaf wieder ausmachen kann, werde ich notgedrungen etwas wacher. Kein Feueralarm. Keine Sprengwarnung. Nur mein völlig verblödeter Nachbar, der mit seiner Schlagbohrmaschine ein Armierungseisen gefunden hat. Hoffentlich. Keiner schreit, keine Gerenne, also keine Wasserleitung.
Grade klingelt mein Nachbar. Ob ich ihm meine Bohrmaschine leihen könnte. Bei seiner wäre der Motor heißgelaufen und jetzt macht sie es nicht mehr. "Tut mir leid, ich habe keine Bohrmaschine (du Affe!)". Rumms, Tür zu. Wer zu solch unchristlichen Zeiten heimwerkelt, wird bestimmt nicht unterstützt!
Jetzt wo ich endgültig wach bin werde ich erstmal die Bohrmaschine auspacken und ein paar Löcher bohren.
Manchmal kann eine Lösung so einfach sein:
<peter> mneuine hämde sdind artschkaslt
<murray> Oo
<peter> abwer jertzrt hasb i9chj handscxhuhje asn
[ via german-bash.org ]
"Wir sind so ein Tuckenbüro! Schau dir nur mal die Farben an...",
stammelte grade unser Dauer-Aushilfs-Student mit einem Blick auf die Farbauswahl der Buntstifte.
Da kann ich ihm nur Recht geben, wer coloriert schon Pläne in Rosa und Blassblau und verwendet Druckerpartonen solange bis auch die letzte Farbe nicht mehr als ein Schatten ist.
Das schönste an dieser Woche war eindeutig das verlängerte Wochenende zum 1. November, welche ich daheim bei den Liebsten verbracht habe. Neben diversen Besuchen bei den Omas und Freunden, habe ich es mir durchweg gutgehen lassen. Leckeres Essen, überaus nette Gesellschaft, Kino, bummeln in der Stadt. Einfach mal die Seele baumeln lassen.
Die besten Neuanschaffung seit langer Zeit war eindeutig ein Massagegerät, mit dem ich jetzt auch an einsamen Tagen eine Nackenmassage genießen kann.
Den ersten Höhepunkt der Woche bildete das heißersehnte Duell am Dienstag, welches allerdings aufgrund desolater Leistungen am Lenkrad bzw. Steuerknüppel zu einer Fahrschulstunde verweichlichte. Den Spaß hats allerdings nicht geschadet und nachdem unser Aushilfs-Dauer-Student den Wagen endlich mal nicht als Letzter ins Ziel gebracht hatte, waren sogar ein paar Siege drin. Wir haben dann so ziemlich alle Multi-Player-Rennen abgegrast und einige Goodies freigeschaltet. Bei den Canyon-Rennen hat er dann sogar ein paar Mal gewonnen. Beim nächsten Mal sind dann die restlichen Strecken dran.
Am Mittwoch sind die Angebote für das große GLT-Projekt eingetroffen und wir haben nicht schlecht gestaunt. Industrieleitwarten sind doch etwas anderes als eine schlichte Gebäudeleittechnik.
Am Samstag wurde auf der Glentleiten mit einem letzten Kesselfleischessen die Saison für dieses Jahr beendet. Unser Peter hatte eingeladen und das gesamte verfressene Pack von RS und meinereiner sind gekommen, wie die Wölfe zur Schafsherde. Nach tagelange Vorbereitung im Form von Diat, habe ich mich dann erstmal an einer großen Portion Kesselfleisch gütlich getan. Zum Nachtisch habe ich mir dann noch einen haugemachten Apfelstrudel mit Vanillesoße gegessen. Und weil unser Dauer-Aushilfs-Student so traurig ausgeschaut hat, habe ich ihm finanziel ausgeholfen und im auch einen Apfelstrudel spendiert.
Nachdem auch der Letzte satt geworden war, sind die Damen mit ein paar verweichlichten Kollegen zu einem Spaziergang durch das Freilichtmuseum aufgebrochen, während die echten Kerle den Platz am Tisch behalten haben.
Insgesamt wars mal wieder ein sehr netter Ausflug und ich bin gegen 18 uhr pappsatt zu Hause gewesen.