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Aktueller Stand

Laptop nicht zerstört!

16 05 2008

Nachdem mein Laptop unfreiwillig tiefergelegt wurde, war eine große Inspektion fällig.

Zerlegt habe ich das gesamte Gehäuse bereits am Dienstag. Dabei sind zunächst keine großen mechanischen Beschädigungen aufgefallen. Am Mittwoch habe ich dann soweit es geht die Platinen, Stecker, Kabel usw. untersucht und die Gelegenheit genutzt, das Gehäuse gründlich zu säubern. Auch den Kühlkörper der CPU mitsamt Heatspreader habe ich entfernt und gereinigt. Da hat sich trotz gelegentlichem Ausblasen mit Druckluft einiges am Kühler festgesetzt, was jetzt problemlos entfernt werden konnte. Leider musste ich dabei feststellen, daß die Wärmeleitpaste nur noch aus harten Klumpen und staubigen Resten bestand und somit ersetzt werden musste. Die Untersuchung der elektrischen Bauteile hat keine Beschädigungen aufgezeigt. Somit bleibt es bei den geringen mechanischen Beschädigungen, die schon vor der Öffnung des Gehäuses sichtbar waren. Die leichten Beschädigungen der Netzsteckerkupplung konnte ich einfach mit Plastikkleber reparieren. Der Akku sitzt jetzt leider nicht mehr bombenfest im Gehäuse, da eine von zwei Verriegelungsklinken abgebrochen ist. Dummerweise war an dieser auch die Entriegelung befestigt, so daß ich den Akku nach dem Einsetzen ins Gehäuse nicht mehr gewaltfrei entfernen kann. Da der Akku nur noch als Kurzzeit-USV taugt, ist das aber auch kein wirklicher Verlust.

Nachdem heute dann endlich neue Wärmeleitpaste zur Verfügung stand, hab ich das Gerät zügig wieder zusammengesetzt. Es ist keine Schraube übrig geblieben und das Gerät hat nach dieser Aktion auch wieder problemlos gebootet. Es sind auch am Bildschirm (meine letzte Sorge) keine Schäden auszumachen. Ich werde jetzt noch ein paar Diagnosen laufen lassen und die Dinge etwas genauer im Auge behalten, aber letztendlich bin ich glimpflich davon gekommen und kann die Entscheidung ob Apple MacBook (Pro) oder ThinkPad noch weiter verzögern.


Laptop zerstört?

13 05 2008

Heute Nacht gegen 1:30 Uhr ist mein Toshiba-Laptop von seinem Schlafplatz auf der Couch gerutscht und mit einem knirschendem Geräusch auf den Boden gefallen. Leider war der Netzstecker noch eingestöpselt und das Kabel lang genug für den Sturz.

Vorläufige Diagnose:
Laut der Netzleuchte am Laptop wird das Gerät noch mit Strom versorgt. Die Verriegelung des Akkus ist jedoch zerbröselt und befindet sich auf geräuschvoller Wanderschaft im Gehäuse. Der Akku selbst hat sich verkeilt und läßt sich weder entfernen noch richtig einsetzen.
Der Netzstecker vom Netzteil ist natürlich ohne Schaden, steckt aber jetzt fast ganz im Gehäuse. Die Netzsteckerbuchse ist vollkommen aus dem Gehäuse gebrochen. Da aber die Netzleuchte noch geht, ist anzunehmen, daß die Netzsteckerbuchse nicht auf dem Mainboard verlötet war (JETZT jedenfalls nicht mehr!).

Soweit zur ersten äußerlichen Begutachtung. Später werde ich das Gerät wohl mal wieder zerlegen müssen. Hoffentlich erweisen sich die Schäden nicht als zu tragisch, da ich eigentlich noch keinen Neukauf angepeilt hatte. Zumal ja auch erst seit kurzem eine neue Festplatte ihre Arbeit verrichtet (sic!).


Herztransplantation gelungen! (Wiedereinmal)

01 04 2008

Gestern kam meine neue Festplatte, eine Western Digital Scorpio 250, fürs Notebook an...

…Hmm, das kommt mir doch bekannt vor. Auf den Tag genau vor zwei Jahren hab ich hier schon einmal über einen Wechsel meiner Notebook-Festplatte berichtet. Damals war alles noch viel komplizierter. Den Umweg über ein externes USB-Gehäuse oder einen USB-Adapter kann ich mir heutzutage sparen, da ich seit einiger Zeit über einen Festplatten-Laufwerkseinschub für mein Notebook verfüge. Da ich in diesem Laufwerkseinschub meine alte 60 GB Festplatte geparkt hatte und dort nur MP3's lagern, konnte ich diese kurzerhand entnehmen, die neue 320 GB Platte in das Notebook einbauen und die momentane 80 GB Platte in den Laufwerkseinschub legen. Dann habe ich von einer Linux-Live-CD, diesmal war es Ubuntu 7.04, gebootet und den altbekannten Befehl zum Bit-weisen Kopieren der Festplatten ausgeführt:

sudo dd if=/dev/sdb of=/dev/sda

Diesmal waren 80 GB (die Festplatte war wirklich fast voll - man kauft ja nicht ohne Grund eine neue Festplatte) zu kopieren, was mit einer durchschnittlichen Transferrate von 16.5 MB/s eine gefühlte Ewigkeit gedauert hat.

Nach dem Neustart funktionierte das Betriebssystem, wie zu Erwarten war, ohne Probleme. Mit dem Partition Manager von Paragon  habe ich dann noch "fix" die Partitionen angepasst und gleich noch mal defragmentiert. Jetzt passen nicht nur alle meine Daten UND meine MP3's auf die EINE Festplatte, sondern ich habe auch noch Reserven. Die 80 GB Platte bleibt jetzt im Laufwerkseinschub und wird demnächst das /home für eine Linux Distribution noch ungewisser Art. Die 60er Platte findet (wieder) ihren Platz im externen USB-Gehäuse und wird als MEGA-USB-Stick genutzt, da meine Backups seit kurzem alle zentral auf mein Raidsonic NAS IB-NAS4220-B laufen. Und das Dank zeitgesteuerter Synchronisation fast so komfortabel wie Apples Time Capsule.

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Ein Unglück kommt selten allein...

04 02 2008

Nachdem ich heute morgen schon den gesamten Speicher meines Handys beim Update auf Windows Mobile 6 gelöscht hatte, konnte ich mich grade nochmals toppen. Anstatt die eingekauften Sachen in meinen Rucksack zu stopfen, hab ich natürlich alles versucht auf dem Arm zu balancieren. Ist bis zur Wohnungstür auch gut gegangen. Beim Aufschließen merkte ich dann, wie mir das Shampoo zur Seite weg rutscht. Aber anstatt den Schlüssel fallen zu lassen und nach dem Shampoo zu greifen, hab ich versucht die Flasche mit dem Fuß abzufangen. Dabei hab ich das Ding aber so geschickt getroffen, daß ich die Flasche im hohen Bogen in die Wohnung gekickt habe und das Shampoo sich im ganzen Flur verteilt hat. TOR!!! Oder so ähnlich. Naja, jetzt duftet der Flur wenigstens.

Dafür hab ich aber auch das entscheidende Häkchen in der Exchange- bzw. IIS-Konfiguration gefunden, daß mir die erfolgreiche Synchronisation meines (leeren) Handys mit unserem Server verwehrt hatte. Wozu eine VPN-Verbindung und der Remotedesktop doch gut sein können...

Fazit des Tages:

Leben vs. Thomas 1:1 unentschieden


Handy gekillt

04 02 2008

Seit heute morgen habe ich wieder ein jungfräuliches Handy ohne jegliche Kontakte, Termine oder sonstiges. Alle meine gesammelten Daten, einschließlich sämtlicher SMS und Emails sind weg! Nur ein paar Bilder und manuell gespeicherte Daten auf der Speicherkarte haben überlebt.

Dafür ist jetzt Windows Mobile 6 auf dem Multifunktions-Schweizer-Messer-Handy installiert. Sieht schickt aus, hat (bis jetzt) weniger Fehler, aber leider auch (für mich) keinen neuen Features. Das Update hat mir somit außer dem Datenverlust und einer neuen Oberfläche nichts eingebracht.

Dafür bin ich dem elenden Synchronisationsproblem mit unserem Exchange-Server etwas weiter auf die Schlichte gekommen. Aber auch das manuelle Erstellen eines Zertifikates hat es mir noch nicht ermöglicht, das Handy direkt mit dem Exchange-Server zu synchronisieren. Somit bleibt auch weiterhin die händische Aktuallisierungen der Kontakte mir überlassen. Wenigstens funktioniert unser Outlook-WebAccess jetzt ebenfalls über SSL, was aber auch der einzig echte Erfolg der heutigen Serverfrickelei war.

Wenn ich den Kerl erwische der das Update ohne Backup gemacht hat...